AI Digital Consulting Bremen, Technologiepark

Sechs Formate, ein Weg hinein

Was wir tun, sortiert nach der Reihenfolge, in der es sinnvoll ist — und mit dem Hinweis, wo Sie aussteigen können.

Der Einstieg ist immer derselbe: ein Telefonat von einer halben Stunde, in dem Sie eine einzige Aufgabe beschreiben, die bei Ihnen jeden Tag anfällt. Danach wissen Sie, ob sich daran etwas ändern lässt. Fällt die Antwort „noch nicht“ aus, sagen wir das in diesem Gespräch und nicht im dritten Angebot.

Alles Weitere baut aufeinander auf, ist aber einzeln buchbar. Nach der Prozessaufnahme haben Sie einen schriftlichen Aufriss Ihres Arbeitstags in der Hand und können damit zu uns, zu Ihrer IT oder zu niemandem gehen. Nach der Werkzeugauswahl liegt eine Empfehlung mit benannten Programmen und Verarbeitungsorten vor, die Ihr Datenschutzbeauftragter prüfen kann, bevor irgendetwas installiert wird. Der Pilot betrifft absichtlich nur eine Aufgabe, damit der Unterschied messbar bleibt und nicht geschätzt werden muss.

Was Sie hier nicht finden, ist ein Paket, das den ganzen Betrieb umstellt. Ein Systemwechsel ist ein eigenes Projekt mit eigenem Budget und eigener Begründung — er darf nie das Nebenprodukt einer KI-Einführung sein. Wir setzen an dem an, was bei Ihnen schon läuft: Warenwirtschaft, Postfach, Ablage, Telefon.

Die Formate sind so geschnitten, dass die Menschen, die die Arbeit machen, sie verstehen. Wer einen Vorgang bearbeitet, muss nachvollziehen können, was die Software tut — sonst kontrolliert sie am Ende niemand. Deshalb sitzt bei der Prozessaufnahme die Sachbearbeitung mit am Tisch und nicht nur die Geschäftsführung.

Was in jedem Format passiert

Für jedes Format: was wir tun, was Sie beisteuern, was am Ende in Ihrer Hand liegt.

  • Erstgespräch am Telefon

    Wir

    Fragen eine halbe Stunde lang nach: Wie oft kommt die Aufgabe vor, wie lange dauert sie, wer macht sie, was passiert, wenn sie falsch läuft.

    Sie

    Beschreiben eine Aufgabe aus Ihrem Alltag. Keine Unterlagen, keine Zugänge, keine Vorbereitung.

    Danach in Ihrer Hand

    Eine ehrliche Einschätzung: lohnt sich, lohnt sich noch nicht, lohnt sich nie. Das Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts.

  • Prozessaufnahme im Haus

    Wir

    Kommen zu Ihnen und sehen zu, wie die Aufgabe wirklich läuft — nicht, wie sie im Handbuch steht. Wir messen mit, wo Zeit liegen bleibt.

    Sie

    Stellen einen Termin und die Leute bereit, die den Vorgang tatsächlich bearbeiten. Zwei bis drei Stunden am Stück genügen meistens.

    Danach in Ihrer Hand

    Ein schriftlicher Aufriss des Arbeitstags mit den Stellen, an denen Zeit liegen bleibt, und einer Reihenfolge, in der man sie angeht.

  • Werkzeugauswahl und Datenschutzprüfung

    Wir

    Benennen die Werkzeuge, die für Ihre Aufgabe in Frage kommen, und schreiben zu jedem dazu, wo die Daten verarbeitet werden und wer sie sehen kann.

    Sie

    Sagen uns, welche Daten im Vorgang vorkommen und welche Vorgaben bei Ihnen gelten — Betriebsvereinbarung, Kundenverträge, Branchenauflagen.

    Danach in Ihrer Hand

    Eine Empfehlung mit benannten Werkzeugen und Verarbeitungsorten, die Sie Ihrem Datenschutzbeauftragten vorlegen können, ohne dass wir dabei sein müssen.

  • Pilot auf einer Aufgabe

    Wir

    Richten genau eine Aufgabe ein, halten vorher fest, wie lange sie heute dauert, und messen dieselbe Aufgabe danach noch einmal.

    Sie

    Lassen die Aufgabe echt im Alltag laufen und benennen eine Person, die den Piloten begleitet. Vorher steht der Auftragsverarbeitungsvertrag.

    Danach in Ihrer Hand

    Eine Vorher-Nachher-Messung derselben Aufgabe. Sie vergleichen zwei Zahlen und nicht zwei Meinungen — und entscheiden dann über den Rest.

  • Einführung und Schulung am eigenen Fall

    Wir

    Schulen an Ihren Vorgängen, nicht an Beispieldaten, und zeigen auch, woran man erkennt, dass ein Ergebnis falsch ist.

    Sie

    Bringen das Team zusammen, das danach ohne Beratung weiterarbeiten soll — einschliesslich der Vertretung für den Urlaubsfall.

    Danach in Ihrer Hand

    Eine Anleitung, die zu Ihrem Betrieb passt, mit Ihren Begriffen und Ihren Fällen. Sie liegt bei Ihnen und nicht bei uns.

  • Begleitung nach dem Start

    Wir

    Sind werktags zwischen 9 und 17 Uhr ansprechbar, wenn im Alltag etwas klemmt, und schauen in Abständen auf die Messwerte.

    Sie

    Melden, was nicht mehr passt — geänderte Formulare, neue Kundschaft, andere Zuständigkeiten. Meist ist es eine Kleinigkeit.

    Danach in Ihrer Hand

    Eine feste Ansprechzeit statt einer Hotline. Am Wochenende sind wir nicht erreichbar, und das steht so auf dieser Seite.

Vom Anruf bis zum ersten Ergebnis

Vier Schritte, die man einzeln gehen kann.

  1. Sie rufen an oder schreiben über das Formular und beschreiben eine Aufgabe, die jeden Tag anfällt. Wir melden uns am nächsten Werktag zwischen 9 und 17 Uhr zurück.
  2. Eine halbe Stunde am Telefon: Wir schätzen ein, ob in dieser Aufgabe genug Wiederholung steckt. Wenn nicht, endet der Weg hier — ohne Rechnung.
  3. Termin im Haus in der Karl-Ferdinand-Braun-Straße oder bei Ihnen: Wir sehen dem Vorgang zu und schreiben den Arbeitstag auf. Auf Wunsch geht der Termin auch als Videotermin.
  4. Pilot auf einer einzigen Aufgabe, mit Messung vorher und nachher. Erst wenn diese Zahlen vorliegen, entscheiden Sie über Einführung, Schulung und alles Weitere.

Zwischen Schritt zwei und Schritt drei liegen in der Regel ein paar Tage, zwischen Schritt drei und dem Piloten meist mehr — weil die Werkzeugauswahl und der Auftragsverarbeitungsvertrag dazwischen gehören und nicht danach. Wer schneller sein will, kann die Prozessaufnahme überspringen, wenn die Aufgabe klar umrissen ist. Wir sagen Ihnen im Telefonat, ob das in Ihrem Fall trägt.

Wann wir abraten

Zu selten, zu unklar zuständig, zu nah an einer Entscheidung, die ein Mensch treffen muss.

  • Zu selten. Eine Aufgabe, die zweimal im Monat vorkommt und zwanzig Minuten dauert, rechnet sich nicht gegen Einrichtung, Schulung und Pflege. Die Rechnung machen wir im Erstgespräch auf, bevor Aufwand entsteht.
  • Zu unklar zuständig. Wenn ein Vorgang langsam ist, weil niemand entscheidet, wer ihn abschliesst, dann fehlt keine Software, sondern eine Festlegung. Eine Automatisierung verteilt in diesem Fall nur die Unklarheit schneller.
  • Zu nah an der Entscheidung. Preiszusagen, Kündigungen, Reklamationen mit Kulanzspielraum, medizinische oder rechtliche Einschätzungen: Diese Aufgaben bleiben bei Menschen, auch wenn ein Entwurf technisch möglich wäre.
  • Zu früh. Wo die Daten nur auf Papier oder in fünf verschiedenen Postfächern liegen, ist die erste Aufgabe Ordnung — nicht künstliche Intelligenz. Das kostet weniger und wirkt oft mehr.

Eine Absage ist auch ein Ergebnis

Wir haben keine Lizenzen zu verkaufen und verdienen nichts daran, dass ein Werkzeug bei Ihnen läuft. Wenn im Erstgespräch nichts dabei ist, das sich lohnt, sagen wir genau das — und Sie haben eine halbe Stunde investiert statt eines Projektbudgets.

Eine halbe Stunde, dann wissen Sie mehr

Beschreiben Sie eine Aufgabe, die jeden Tag anfällt. Mehr brauchen wir für den Anfang nicht — keine Unterlagen, keine Zugänge.

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